Ein Habit Tracker, der dich nie zur Anmeldung auffordert
Keine E-Mail, kein Passwort, kein „weiter mit Google“, kein Bestätigungslink im Posteingang. Du installierst Streaky, und der erste Bildschirm ist die App.
0Anmeldefelder
0erfasste E-Mails
30 sbis zur ersten Gewohnheit
0Server
Was du überspringst
Das übliche Onboarding einer Gewohnheits-App sind sechs Bildschirme vor dem Produkt: Tarif wählen, Konto anlegen, E-Mail bestätigen, Benachrichtigungen erlauben, vier Fragen zu deinen Zielen beantworten, Bezahlschranke ansehen. Irgendwann danach darfst du eine Gewohnheit anlegen.
Streaky öffnet auf einer leeren Liste mit einem Plus-Knopf. Das ist das ganze Onboarding, und es ist keine minimalistische Geste — es gibt schlicht nichts einzurichten, weil im Hintergrund kein Konto entsteht.
Wofür ein Konto normalerweise da ist
Fairerweise: Konten sind nicht willkürlich. Sie kaufen vier reale Dinge, und es hilft zu wissen, welches davon du wirklich willst.
Synchronisierung zwischen Geräten
Der legitime Grund. Wer auf Telefon und Tablet abhakt, braucht irgendwo eine gemeinsame Kopie, und dafür braucht es eine Identität. Das ist der echte Preis des Verzichts.
Ein Abo zum Anhängen
Eine kostenpflichtige Stufe muss wissen, wer bezahlt hat. Eine App ohne solche Stufe braucht diesen Datensatz nicht — deshalb gehen kostenlos ohne Premium und „keine Konten“ meist zusammen.
Eine Adresse, um dich zu erreichen
Retention-Mails sind ein übliches Wachstumsmittel, und das Anmeldeformular ist der Ort, an dem die Adresse eingesammelt wird.
Eine stabile Identität für Analytics
Ein Konto verwandelt anonyme Sitzungen in ein durchgehendes Profil einer Person über Geräte und Monate hinweg. An diese Verwendung denken die wenigsten beim Tippen auf „weiter mit Google“.
Nichts wird erfasst
Wonach Streaky nie fragt.
Kein „wir verkaufen deine Daten nicht“. Es gibt keine Daten zu verkaufen, weil keine erhoben werden.
✉
Keine E-Mail-Adresse
Kein Anmeldefeld, kein Newsletter-Häkchen, kein Bestätigungsschritt. Support ist eine ganz normale Adresse, an die du schreiben kannst.
🔑
Kein Passwort
Nichts zu vergessen, nichts zurückzusetzen, und keine Zugangsdaten von dir in irgendeiner Datenbank, die auf ein Leck warten.
👤
Kein Social Login
Kein „weiter mit Google“ oder „mit Apple anmelden“, also erfährt kein Dritter, welche Apps du nutzt.
🌐
Kein Profil
Die App legt nie einen Datensatz über dich an — über Sitzungen oder Geräte hinweg. Es gibt keinen Server, der einen führt.
📱
Keine Telefonnummer
Keine SMS-Verifizierung und zu keinem Zeitpunkt eine Anfrage nach deinen Kontakten.
🗑
Löschen ist Löschen
Deinstalliere die App, und das Betriebssystem entfernt ihren Speicher. Es bleibt keine Kopie auf einem Server, weil es nie eine gab.
Warum das bei Gewohnheiten mehr zählt als bei den meisten Apps
Ein Gewohnheitsprotokoll wirkt harmlos: eine Liste kleiner guter Vorsätze und ein paar Häkchen.
Liest man es als Datensatz, ist es deutlich aufschlussreicher. Es enthält, was du an dir ändern willst, wann du aufstehst und schlafen gehst, an welchen Tagen du nicht zu Hause bist, wann du krank bist und wann dein Leben für zwei Wochen auseinanderfällt. Gewohnheiten wie „Medikament nehmen“, „heute kein Alkohol“ oder „Therapeutin anrufen“ tragen eine Art Information, die die wenigsten freiwillig an ein Unternehmen geben würden, von dem sie nie gehört haben.
Das ist kein Vorwurf an eine bestimmte App. Es ist nur ein Grund zu bemerken, dass das Anmeldeformular der Moment ist, in dem ein privates Protokoll zu einem Konto wird, das jemand anderes verwaltet.
Worauf du verzichtest
Keine Synchronisierung zwischen Geräten. Ohne Identität gibt es nichts, wogegen synchronisiert werden könnte. Telefon und Tablet sind zwei getrennte Protokolle.
Kein automatisches Backup. Niemand sonst hat eine Kopie, also kann niemand eine wiederherstellen. Die Alternative ist Profil → Daten exportieren.
Wenn dir das wichtiger ist als alles bisher Gesagte, ist ein synchronisierter Tracker die richtige Wahl, und du solltest sie bewusst treffen. Die technische Seite steht auf der Seite zum Offline-Betrieb.
Wie du jede App selbst prüfst
Kann ich sie ohne Konto nutzen? Wenn nicht, frag, wofür das Konto eigentlich da ist.
Funktioniert sie im Flugmodus? Der schnellste Weg herauszufinden, wo deine Daten wirklich liegen.
Kann ich meinen Verlauf exportieren, und in welchem Format? Eine App, die dich nicht mit deinen eigenen Daten gehen lässt, sagt damit etwas aus.
Häufige Fragen
Brauche ich ein Konto, um Streaky zu nutzen?
Nein. Es gibt kein Anmeldeformular, keine E-Mail-Bestätigung und kein Social Login. Installieren und sofort loslegen.
Wird meine E-Mail-Adresse irgendwo erfasst?
Nein. Die App fragt nie danach. Support ist eine normale Adresse, an die du schreiben kannst, wenn du möchtest.
Wo liegen meine Gewohnheiten, wenn es kein Konto gibt?
Im abgeschotteten Speicher der App auf deinem Gerät, den andere Apps nicht lesen können. Es gibt keine Cloud-Kopie.
Kann ich dieselben Gewohnheiten auf zwei Telefonen haben?
Nicht automatisch. Ohne Konto gibt es keine Identität zum Synchronisieren. Über den JSON-Export lässt sich ein Verlauf umziehen.
Was passiert mit meinen Daten, wenn die App eingestellt wird?
Nichts. Sie liegen bereits auf deinem Telefon und hängen von keinem laufenden Dienst ab.
Keine Anmeldung. Einfach öffnen und anfangen.
Kostenlos, ohne Konto, offline nutzbar. Die erste Gewohnheit dauert etwa 30 Sekunden.